Palm Islands - das achte Weltwunder
Die Palm Islands bestehen aus drei Inselgruppen. Die „Palmen“ Jebel Ali, Jumeirah und Deira werden als achtes Weltwunder bezeichnet und in der Tat ist die Erschaffung dieser künstlichen Inseln eine fast unvorstellbare Herausforderung und eine Meisterleistung der Ingenieurskunst.
Möglich ist die Verwirklichung eines solchen Projektes nur, weil die Wassertiefe hier eher gering ist. Aus unzähligen Steinbrüchen werden seit Baubeginn riesige Felsstücke heran transportiert, um auf dem Meeresgrund als Fundament für die Inseln zu dienen welches bis auf eine Höhe von etwa fünf Meter unter dem Meeresspiegel auf getürmt wird.
Dies bildet die Grundlage um die Inseln durch Unmengen Sand aus dem Meer wachsen zu lassen. Zur Verfestigung wird der aufgeschüttete Sand mit monumentalen Maschinen verdichtet, um ein eventuelles Abrutschen auszuschließen.
Nach Fertigstellung der Inseln werden wohl um die 200 Millionen Kubikmeter Felsen und Sand die Küste Dubais um etwa 120 Kilometer verlängert haben. Findige Statistiker haben errechnet, dass man mit dieser Menge Baumaterial eine 1 ½ Meter hohe Mauer mit einer Höhe von 6 ½ Metern dreimal um die Erde bauen könnte.
Ein kilometerlanger Wellenbrecher vor den Inseln in Form eines Halbmondes bietet Schutz vor der Kraft des Meeres. Die Verwirklichung der Mammutprojekte obliegt mehr als Tausend Arbeitern, die mit circa sieben Baggern und 20 Krähnen rund um die Uhr arbeiten. Man schätzt, dass das Projekt nach Fertigstellung mehr als drei Milliarden US-Dollar verschlungen haben wird. Die Gesamtfläche der Palmeninseln soll 50 Quadratkilometer umfassen.
Für das Scheichtum sind die Palm Islands neben dem Prestigegewinn eine neue Einnahmequelle. Kronprinz Mohammed Bin Rashid Al Maktoum ist ein weit voraus denkender Mann, der sich der zeitlichen Begrenzung des immensen Reichtums seines Landes durch die Ölquellen wohl bewusst ist. Nach dem versiegen der Quellen soll das Land nicht im „Nichts“ untergehen. Auf der Welt einmalige Bauprojekte sollen die Zukunft seines Landes sichern.
The Palm Jumeirah unterscheidet sich in einem kleinen Detail von den beiden anderen Palm Islands. Jumeirah besitzt zusätzlich zwei kleine Inselgruppen die sich zwischen der Landbrücke und dem äußeren Palmenring befinden. Die Inseln werden thematisch aufgeteilt, so wird es Bereiche geben die beispielsweise den Regenwald in Brasilien aufgreifen oder auch japanische Gärten.
Auch die Bauwerke der Inseln werden durch verschiedene Baustile den Geschmack der potentiellen Investoren treffen – egal was er sucht, hier wird alles Möglich gemacht. Die Anpflanzung von tausenden von Palmen, sowie der künstliche Aufbau der Unterwasserflora und -fauna lassen aus Illusion Wirklichkeit werden.
The Palm Jebel Ali unterscheidet sich von Jumeirah durch die auf dem inneren Palmkreis in Form arabischer Schriftzeichen angeordneten Water Homes. Diese Luxusanwesen wurden auf Stelzen gebaut und haben eine Wohnfläche von um die 360 Quadratmeter. Jeder Schlafraum hat standardmäßig ein eigenes Luxusbadezimmer, eine rund umlaufende Terrasse, sowie eine eigene Bootsanlegestelle.
Jebel Ali wird an das Mammutprojekt Dubai Waterfront grenzen. Dubai Waterfront soll das längste von Menschenhand erschaffene Ufer der Welt werden. Luxusanwesen sollen sich über die von Kanälen durchzogene Inselwelt erstrecken und eine Fläche von mehr als 440 Quadratkilometer umfassen. Den Mittelpunkt von Dubai Waterfront soll der 1.050 Meter hohe Al Burj bilden – nach dem derzeitigen Stand wird der Al Burj bei seiner Fertigstellung 2010 das höchste Gebäude der Welt sein.
Auf the Palm Jumeirah und der etwa 30 Kilometer entfernten Palm Jebel Ali werden an die 100 Luxushotels in unterschiedlichsten Baustilen des arabischen, asiatischen und südamerikanischen Raums entstehen. Geplant sind etwa 4800 Luxusappartements und an die 5000 Luxusvillen. Einkaufszentren und Freizeitparks bieten auf den mit geplanten 12000 Palmen begrünten Inseln Extravaganz und Luxus pur.
The Palm Deira wird die größte der drei Inselgruppen werden. Der jeweilige „Stamm“ der Palmen verbindet die Inseln mit dem Festland. Während diese Landbrücken bei den Inselgruppen „Jebel Ali“ und „Jumeirah“ etwa 5 Kilometer lang sind, führt die Landbrücke der Palm Deira gar über eine Länge von 14 Kilometern. Palm Deira soll eine halbe Million Menschen beherbergen.
Dubai hält heute wie keine zweite Stadt unbegrenzte Möglichkeiten offen und steigt mit seinen Superlativen zu einer neuen, schillernden Metropole auf. In Dubai werden kühne Visionen wie an keinem anderen Ort Realität und das bei einer sozialen und wirtschaftlichen Infrastruktur die ihresgleichen sucht. Die Menschen in Dubai haben die Aussicht auf einen sicheren und hohen Lebensstandard. Visionen werden hier nicht nur mit den Menschen realisiert, sondern auch für sie.
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